Wallbox Auswahl

Jetzt wo wir wissen das wir alle fünf in eine Renaut Zoe passen habe ich überlegt wie man so ein Auto bei uns laden kann. Man findet schnell einen ADAC Wallbox Test und das ist schon mal kein schlechter einstieg. Auch die Kriterien die bei einem Video von nextmove genannt werden erscheinen mir schlüssig. Das sind :

  • integrierter DC Fehlerstromschutz
  • ein fest angebrachtes Typ 2 Kabel
  • Garantie Dauer
  • Zugansverwaltung
  • sichtbarer Stromzähler
  • Ladestrom fix einstellbar

Mir sind die ersten drei am wichtigsten. In dem Video wird auch gut die aktuelle Förderung von 900€ für Wallboxen erklärt. An dieser stelle habe ich mich am ehesten mit der wallbe Eco 2.0s Wallbox | 11kW – Typ 2 Ladekabel (500€) anfreunden können.

Aber ich hab noch etwas recherchiert denn das Ziel ist ja das der PV Strom der vom Dach kommt möglichst automatisch in das Auto wandert und so immer komplett aufgebraucht werden kann. Die PV-Anlagen Steuerung von E3DC scheinen da die beste Arbeit zu machen. Aber man begibt sich auch wieder in einen goldenen Käfig. Es läuft alles aber halt auch nur mit E3DC Produkten. Die haben auch eine Wallbox kostet aber rund 1800 € und ist letztendlich die eben besprochene wallbe box nur mit anderer Firmware. Auf der anderen Seite habe ich kaum Zeit zum frikeln. Die wallbe Produkte lassen sich zwar in ein solches System einbinden aber ganz einfach scheint es nicht zu sein.

Dann bin ich auf die Open Source Software evcc gestoßen die versucht Hersteller übergreifend so etwas zu ermöglichen. Genau das was ich gesucht habe und die haben sogar eine Liste von Wallboxen die sie verschieden gut unterstützten. Perfekt. Aus dieser Auswahl sagt mit die smartWB 11kW – Wallbox (750€ ) am meisten zu. Sie hat einen modularen Platinen Aufbau ist also Reparierbar hat eine Open Source Firmware und wirkt ganz gut auf mich, es fehlt aber der oben angesprochene integrierter DC Fehlerstromschutz also kommt noch ein FI Typ B für 230€ dazu. Es gibt auch noch openWB series2 standard+(1400€) die auch mit OpenSource Software arbeitet aber die kostet halt mehr.

Ansonsten finde ich die EVBox Elvi Wallbox 11 kW WLAN noch ganz spannend aber da habe ich wieder gelesen das die Daten in der Cloud gespeichert werden und obwohl die WLAN kann und ein Webinterface hat habe ich keine Open Source Projekte gefunden die die unterstützen.

Ich hab dann nochmal mit einem Bekannten gesprochen und er meinte das sich die Förderung für Ihn nicht so richtig gelohnt hat und er lieber ein gebrauchtes Gerät gekauft hat. Das habe ich dann auch so gemacht und ein go-e Charger gebraucht für 450€ gekauft. Den kann ich überall mit hin nehmen da waren Adapter für alles mögliche dabei und die Wallbox hat Wlan eine API (keinen Cloud Zwang) und spielt wunderbar mit evcc zusammen. Außerdem könnte ich sogar mit 22 kW laden wenn ich irgendwo die Möglichkeit habe. Ich bin ganz zufrieden mit der Entscheidung. Wenn wir eine PV Anlage bekommen können wir immer noch die Wallbox des Anbieters dazu nehmen.

TinyHouse Konzept

wir haben keine Pläne mal eins zu bauen aber das Thema finde ich schon länger spannend daher hier der Hinweis auf dieses besonders gelungene Konzept.

Und weil ich das Raumkonzept so gut fand habe ich es mal mit Sweet Home 3D nachgebaut und auf den Haustyp umgestellt von dem ich denke das er die maximale Raumnutzung hat.
Natürlich gilt dabei wie immer das ich weniger auf das Aussehen als auf die Funktion Wert gelegt habe.

Die Tür in der Fensterlosen Nordwand ist für den Sommer gedacht wenn man hinter dem Haus Schatten sucht und nicht immer ums Haus herum laufen will. Auf dem Bild habe ich keine PV Module auf dem Dach abgebildet die kann man sich dazu denken damit hat man dann Minimum 14 Module und sollte mit Batteriespeicher recht autark sein außer im Winter und für Heißwasser.
Für das Heißwasser könnte man noch einen weiteren Anhänger mit Pufferspeicher und Solarthermie Anlage dazu stellen dann sollte zumindest im Sommer Heißwasser kein Problem sein.